Firmengeschichte

1961

Die Firma Kurt Schraufstädter wird von Kurt Schraufstädter sen. im Jahr 1961 als Ein –Mannbetrieb und Einzelunternehmen mit Sitz in A-2443 Loretto gegründet. Das Unternehmen entwickelt sich gut, Umsatz, Fuhrpark und Personalstand werden laufend der guten Auftragslage angepasst. Anfang der 70-iger Jahre beschäftigt man bereits über 20 Mitarbeiter. Gleichzeitig wird die Angebotspalette um den Betrieb eines Dolomitsteinbruchs in Wimpassing an der Leitha erweitert. Auch im internationalen Fernverkehr wird die Firma mit 5 LKW-Zügen tätig.

1989

Im Jahr 1989 wird das Einzelunternehmen von Kurt Schraufstädter sen. mit einem Beschäftigtenstand von 31 Mitarbeitern in die Schraufstädter Transport GmbH eingebracht, und diese dann in die Schraufstädter GMBH umgegründet. Gesellschafter sind Kurt Schraufstädter sen., Franziska Schraufstädter, Kurt Schraufstädter jun. und Wolfgang Schraufstädter. Zu Geschäftsführern werden Kurt Schraufstädter sen. und Wolfgang Schraufstädter bestellt.


1991

Von der Firma Wibeba wird eine gut ausgebaute und eingeführte Baurestmassendeponie und eine Bodenaushubdeponie in unmittelbarer Nähe des Steinbruches Wimpassing erworben, in das Unternehmen integriert und weiter ausgebaut.


1995
Von der Baufirma Rohrer GMBH wird eine Bodenaushubdeponie und ein Baurestmassenzwischenlager auf dem Gemeindegebiet von Pöttsching übernommen. Damit erhöht das Unternehmen im Bezug auf Erdbau und Recycling auch im Bezirk Mattersburg seine Konkurrenzfähigkeit beträchtlich.
Auf dem Gemeindegebiet von Müllendorf wird eine zirka 5,5 ha großes Grundstück erworben. Es wird mit der Pojektierung und Umsetzung einer Sandgrube zur Gewinnung von Mauersand und Sandsteinen begonnen. Anschließend soll die Sandgrube als Bodenaushubdeponie wieder verfüllt werden.
Das Unternehmen zählt in der Zwischenzeit über 50 Mitarbeiter.


1996

Der Dolomitsteinbruch Wimpassing wird auf dem Gemeindegebiet von Hornstein um eine Gewinnungsstätte erweitert, wo Flussbausteine und Steine für Trockenmauern aus Quarzitgestein gewonnen und aufbereitet werden.

2000

Es wird ein über 8.000 Quadratmeter großer Teil des Geländes des vom Unternehmen selbst betriebenen Dolomitsteinbruches in A–2485 Wimpassing an der Leitha vom Grundstückseigentümer käuflich erworben und darauf ein modernes Betriebgebäude mit angschlossener Reparturwerkstatt, eigener Betriebstankstelle und Waschhalle sowie einer neuen Brückenwaage projektiert und kurz darauf mit der Errichtung begonnen.

2001

Anfang 2001 wird dieses zirka 1.200 Quadratmeter große neue Betriebsgebäude der Bestimmung übergeben und der Firmensitz des Unternehmens übersiedelt somit von Loretto nach Wimpassing an der Leitha.
Im selben Jahr installiert die Geschäftsführung ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2000 und ein Umweltmanagementsystem gemäß EMAS – Verordnung Nr. 1836/93.


2004

Das Tätigkeitsfeld der Firma wird abermals um Bodenaushubdeponien auf den Gemeindegebieten von Tattendorf und Neudorf bei Parndorf mit einem Fassungsvermögen von je ca. 140.000 m³ erweitert. Somit kann das Unternehmen seine Kunden Erbbautätigkeiten auch in den Bezirken Baden und Neusiedl/See zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten.


2005

Besonders stolz ist das Unternehmen auf die seit Mitte 2005 bestehende fünfzigprozentige Beteiligung an einem der modernsten Kiesaufbereitungsbetriebe Ungarns in Babot in der Nähe von Kapuvar. Gemeinsam mit einem Österreichischen Partner, der Firma Kirchdorfer GesmbH, werden hier von der gemeinsamen KÖ ES HOMOK KFT. jährlich über 250.000 Tonnen CE – Zertifizierte Sande, Kiese und andere Betonzuschlagsstoffe von höchster Qualität erzeugt und im In- und Ausland vertrieben. Gleichzeitig übernimmt diese Firma auch den Vertrieb der Steinbruchprodukte aus Wimpassing in Ungarn.


2007

In Ungarn wird die Tochterfirma WOKUTRANS KFT. gegründet. Sie soll mithelfen, die Erbbau- und Transporttätigkeiten der Firma auch im östliche Nachbarland auszubauen.


2009

Die heute verantwortlichen Geschäftsführer Mag. Kurt Schraufstädter jun. und Wolfgang Schraufstädter beschäftigen zur Zeit 65 Mitarbeiter und erwirtschaften damit einen Umsatz von zirka 6,3 Mio Euro. Neben einem Erbau- und Transportbetrieb mit über 40 Baumaschinen von 1,5 bis 70 Tonnen Einsatzgewicht und 24 Lkw für die verschiedensten Einsatzgebiete, vom Baustellenverkehr über Spezialtransporte bis zum internationalen Fernverkehr reichend, betreiben sie den bereits erwähnten Dolomit- und Quarzitsteinbruch am Firmenstandort mit einer Jahresproduktion von bis zu 300.000 Tonnen an größtenteils CE – Zeritifizierten Steinbruchprodukten.
An diesem Standort wird auch Baurestmassenrecycling nach dem neuesten Stand der Technik mit ebenfalls CE – zertifizierten Endprodukten betrieben. Außerdem werden die ebenfalls bereits genannten Sand- und Sandsteingewinnung im nahe gelegenen Müllendorf sowie die Bodenaushubdeponien im niederösterreichischen Tattendorf, in Wimpassing, in Pöttsching und in Parndorf, sowie eine Baurestmassendeponie in Wimpassing nach wie vor betrieben.
Weitere Auslandsbeteiligungen

Das Unternehmen beziehungsweise die Geschäftsführer sind noch an weiteren Firmen im Ausland beteiligt.
So gibt es zum Beispiel eine Beteiligung an einem gemeinsam mit einheimischen Partnern betriebenen Abfallwirtschaftsbetrieb im griechischen Thessaloniki. Es wird dort an Projekten zur Wiederaufbereitung von Haus- und Gewerbemüll, sowie von Bauschutt und Altmetallen gearbeitet.
Des weiteren besitzt man Anteile an einer südamerikanischen Firma, die sich mit dem Verkauf, der Reparatur und der Verwertung von gebrauchten Baumaschinen und LKW in Paraguay beschäftigt.
Im ungarischen Csepreg, in der Nähe von Bük, beschäftigt man sich mit der Errichtung, dem Betrieb und der Vermarktung eines zirka 22 ha großen Industrieparks.